Punchingball und Doppelendball

Punchingball und Doppelendball im Vergleich, Unterschiede?

Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Punchingball und einem Doppelendball. Im Gegensatz zu einem Doppelendball hat ein Punchingball einen Standbehälter, der meistens mit Wasser oder auch mit Sand aufgefüllt wird. Durch eine Feder bewegt sich der Punchingball ziemlich schnell in alle Richtungen und hier ist natürlich Koordination der Bewegungen sowie Konzentration und Reaktion gefragt. Ein Doppelendball ist ein ähnliches Gerät, ist auch viel älter und wird auch öfter bei den professionellen Boxer verwendet. Mit einem Doppelendball kann man die Trainingseinheiten viel intensiver gestaltet!

Punchingball/Doppelendball für Kampfsportler

Die beiden Trainingsgeräte sind vom Aufbau her, beziehungsweise von der Idee her ein bisschen ähnlich. Mit den beiden Geräten trainiert man

  • Reaktion
  • Reflexe
  • Schnelligkeit der Schläge
  • Ausdauer der Schulter

Unterschied zwischen Punchingball und Doppelendball

Ein Punchingball hat einen Standbehälter, der dann mit Wasser oder mit Sand gefüllt werden muss. Die Stange ist normalerweise verstellbar, dass Du die Höher perfekt auf deine Größe einstellen kannst. Durch eine Feder bleibt der Punchingball flexibel und bewegt sich ziemlich schnell in alle Richtungen. Den Punchingball an sich musst Du vorm Gebrauch aufblasen.

Vorteile:

  • Leicht zu montieren
  • Keine extra Halterungen notwendig
  • Leicht zum versetzen
  • Höhe verstellbar

Nachteile:

  • Feder muss qualitativ sehr hochwertig sein, ansonsten gibt schnell den Geist auf
  • Bei sehr starken Schlägen kann auch eine gute Feder schnell kaputt gehen
  • Nicht alle Modelle sind für Erwachsenen geeignet, da der Standbehälter einfach zu leicht ist (ca. 30 kg) und leicht umkippt. Nichtsdestotrotz gibt es auch genug Modelle, die auch für Erwachsenen geeignet ist

Doppelendball

Doppelendball ist ein ähnliches Gerät, ist älter als der Punchingball und wird auch öfter bei den professionellen Boxern verwendet. Auch der schnellste Boxer aller Zeiten, Roy Jones Jr., hat gerne am Doppelendball  trainiert. Du wirst wirklich viel öfter ein Doppelendball in einem Verein oder Gym sehen als ein Punchingball.

Es liegt erstens daran, dass im Verein alles sein Platz hat. Man plant von Anfang an mit einer bestimmten Fläche und verteilt dementsprechend Trainingsgeräte auf diese. Zweitens kann so ein Gerät kann viel mehr „einstecken“ als ein Punchingball. Es ist auch für Profiboxer mit einer enormen Schlagkraft geeignet.

Vorteile:

  • Man kann mit diesem Gerät viel intensiver trainieren
  • Das Lebensdauer ist sehr hoch

Nachteile:

  • Man braucht zusätzliche Halterung oder man muss das Gerät an die Decke montieren
  • Wenn der Doppelendball montiert wurde, ist es schwierig ihn zu versetzen, bzw. Du musst dann auch die Halterung neu bohren und montieren

Fazit

Eindeutig ist, dass der Punchingball eher für die Kinder und vielleicht für Jugendliche geeignet ist. Es ist eine gute Lösung fürs Zuhause. Die Montage des Gerätes ist relativ einfach und wenn du ihn nicht mehr brauchst kannst Du auch ihn ohne große Schwierigkeiten abbauen und verschieben. Trotzdem für ein intensives Training ist es nicht besonders gut.

Doppelendball ist eine alte gute Trainingshilfe, ist perfekt für die Anfänger sowie für fortgeschrittenen und für Profis. Meistens ist so ein Gerät in Vereinen und in Gyms zu sehen. Allerdings ist es nicht so einfach das Trainingsgerät betriebsbereit zu machen. Und es ist auch nicht so flexibel, wenn es um die Fläche, die man zum trainieren braucht, geht. Allerdings is der Doppelendball ein perfekter Trainingspartner für die Reaktion und Reflexe!