Kickboxen

Die Geschichte des Kickboxen | Die Regeln des Kickboxen | Die Gewichtsklassen des Kickboxen

Die Geschichte des Kickboxen

Das Kickboxen ist einer der jüngeren Kampfsportarten. Seit ungefähr 50 Jahren besteht diese Art von Kampfsport.

Entstehung

Kickboxen entstand in den siebziger Jahren in den USA. Kickboxen entwickelte sich ursprünglich aus dem Karate (Fußtechniken) und dem klassischen Boxen (Fausttechniken).
Kickboxen entstand erst nach dem Vietnam Krieg. Ein Grund dafür ist, dass die amerikanischen Soldaten unter anderem auch in Thailand stationiert waren, wo Thai-Boxen, auch Muay Thai genannt, als Nationalsportart gilt und sehr begehrt ist.

Unterschiede zu Muay Thai

Im Vergleich zu Kickboxen ist Muay Thai vielseitiger. Knien und Ellenbogen dürfen benutzt werden, auch Clinchen ist erlaubt. Beim Kickboxen kämpft man mit Handschuhen und Fußschutz. Im Amateurbereich wird außerdem mit dem Schutzhelm und Schienbeinschoner gekämpft.

Verbreitung

Der wichtigste Grund für eine schnelle Verbreitung des Kickboxens war Hollywood. Schauspieler wie Jean Claude van Damme, Don „Dragon“ Wilson (einer der erfolgreichsten Kickboxer aller Zeiten und elffacher Weltmeister), Bruce Lee, Chuck Norris, Dolph Lundgren und andere großartige Sportler haben die Geschichte der Action Filme verändert. Mit den Filmen “Kickboxer“ und „Bloodsport“ eroberte Kickboxen die Welt und wurde sehr schnell bekannt.

Reputation

Nichtsdestotrotz, leidet Kickboxen immer noch unter einem schlechten Ruf. Viele Kritiker begründen ihre Meinung mit der Unkenntnis der Regeln. Wobei, Mund-, Bein- und Tiefschutz die Verletzungsrisiken mindern.
Außerdem gilt Kickboxen als eine junge westliche Kampfsportart und kann deswegen nicht mit älteren asiatischen Kampfkünsten verglichen werden. Es fehlen einfach die Traditionen wie z.B. bei Kung Fu oder Aikido. Als weiterer Grund ist die Verwechslung mit der jungen Kampfsportart K1. K1 wird oft die Brutalität und das Fehlen der Schutzausrüstung vorgeworfen.